Lead Generation – Potenzielle Kunden zu konkreten Kontakten machen

TL;DR - die Kurzfassung

Lead Generation bezeichnet den Prozess, bei dem potenzielle Kunden durch gezielte Maßnahmen zu einer konkreten Handlung bewegt werden – etwa zum Ausfüllen eines Formulars, zur Buchung eines Gesprächs oder zum Download von Content. Im B2B setzt Lead Generation bestehende Nachfrage voraus und funktioniert nur als Teil eines systematischen Marketing- und Vertriebsprozesses.

Was ist Lead Generation?

Lead Generation bedeutet: potenzielle Kunden dazu bringen, aktiv zu werden. Ein Formular ausfüllen, ein Gespräch buchen, sich für ein Webinar anmelden. Im Gegenzug erhalten sie Content, Zugang zu Tools oder direkte Beratung.

Wichtig: Ein Lead ist kein Kunde. Er ist der Einstiegspunkt in einen Prozess – und ob daraus ein Abschluss wird, hängt davon ab, wie gut dieser Prozess funktioniert.

Lead Generation im B2B: Der Unterschied

Im B2B läuft Lead Generation anders als im B2C. Kaufentscheidungen sind selten spontan. Stattdessen sind mehrere Stakeholder beteiligt: IT prüft technische Anforderungen, Finanzen bewertet ROI, Fachabteilungen testen Usability, die Geschäftsführung den strategischen Fit.

Deshalb ist B2B Lead Generation kein Sprint, sondern ein strukturierter, zeitintensiver Prozess, der oft mehrere Personen im Zielunternehmen gleichzeitig ansprechen muss.

Lead Generation vs. Demand Generation

Lead Generation wird häufig mit Demand Generation verwechselt:

  • Lead Generation wandelt bestehende Nachfrage in konkrete Kontakte um
  • Demand Generation erzeugt überhaupt erst Nachfrage durch Sichtbarkeit und Vertrauensaufbau

Entscheidend: Ohne bestehende Nachfrage laufen Lead-Gen-Kampagnen ins Leere. Lead Generation setzt voraus, dass bereits Interesse oder Problembewusstsein existiert.

Typische Formate

Lead Generation nutzt verschiedene Formate:

  • Whitepaper & Lead Magnets
  • Webinare
  • Landing Pages mit klarem Call-to-Action
  • Direkte Gesprächs-Funnels
  • LinkedIn Ads
  • Retargeting-Kampagnen

Lead Generation als System

Lead Generation ist kein isoliertes Tool, sondern funktioniert nur im Zusammenspiel mit:

  • Nachfrage-Aufbau (Demand Generation)
  • Lead Nurturing (Qualifizierung der Kontakte)
  • Klaren Definitionen zwischen Marketing (MQL) und Vertrieb (SQL)
  • Richtigen Kennzahlen (nicht nur CPL, sondern CAC und CLV)

Lead Generation ist ein strategisches Vertriebsinstrument, kein Performance-Marketing-Spiel.

Mehr Tiefe? In unserem ausführlichen Artikel zu B2B Lead Generation erfährst du, wie Lead-Gen-Kampagnen strategisch aufgebaut werden, welche Kennzahlen wirklich zählen und wie Lead Generation in den gesamten Marketing Funnel eingebettet wird.

Häufig gestellte Fragen zu

Lead Generation

Was ist Lead Generation?

Lead Generation ist der Prozess, potenzielle Kunden zu einer konkreten Handlung zu bewegen – etwa ein Formular ausfüllen oder ein Gespräch buchen. Im B2B wandelt sie bestehende Nachfrage in qualifizierte Kontakte um.

Was ist der Unterschied zwischen Lead Generation und Demand Generation?

Lead Generation wandelt bestehende Nachfrage in Kontakte um. Demand Generation erzeugt überhaupt erst Nachfrage. Beide müssen zusammenspielen – ohne Demand läuft Lead Generation ins Leere.

Welche Formate eignen sich für Lead Generation?

Typische Formate sind Whitepaper, Webinare, Landing Pages, direkte Gesprächs-Funnels, LinkedIn Ads und Retargeting. Die Wahl hängt von Zielgruppe, Angebot und Funnel-Phase ab.

Warum funktioniert Lead Generation im B2B langsamer?

B2B-Entscheidungen involvieren mehrere Stakeholder, längere Zyklen und erklärungsbedürftige Angebote. Lead Generation ist ein strukturierter Prozess, kein Sprint.

Welche Kennzahlen sind wichtig?

Nicht nur Cost per Lead (CPL), sondern vor allem MQL-zu-SQL-Conversion, Customer Acquisition Cost (CAC) und Customer Lifetime Value (CLV). Qualität zählt mehr als Quantität.